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Labor im Dialog


Labor im Dialog
 

Die Ausgaben im Überblick:

 

Für und Wider NOAKs (neue orale Antikoagulanzien)

Neue orale Antikoagulanzien (NOAKs) sind seit wenigen Jahren auf dem Markt und scheinen die orale Antikoagulation mit Marcumar oder anderen Vitamin K-Antagonisten (VKA) zu verdrängen. Dabigatran (Pradaxa®) und Rivaroxaban (Xarelto®) wurden zugelassen zur Primärprophylaxe bei Hüft- und Knie-TEP, zur Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern (VHF) und Rivaroxaban auch zur Behandlung und Sekundärprophylaxe venöser Thromboembolien. Mit Apixaban (Eliquis®) ist ein weiterer direkter Inhibitor des Gerinnungsfaktors Xa ähnlich Rivaroxaban zugelassen worden.

 

⇒ Ausgabe 01/2014 herunterladen:

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Thromboserisiko der hormonellen Kontrazeption

Die meisten der seit 50 Jahren angewendeten Kontrazeptiva sind eine Kombination von Östrogen und Gestagen.Grundsätzlich ist das Risiko für eine venöse thromboembolische Erkrankung bei der Anwendung oraler Kontrazeptiva mit einem niedrigen Östrogenanteil (< 50 μg) und einem Gestagen ca. 3- bis 8-fach erhöht. Seit einiger Zeit stehen uns auch rein gestagenhaltige Präparate zur Verfügung. Und neben oralen Kontrazeptiva verfügen wir über hormonelle Kontrazeptionsmethoden auf nicht-oralem Wege. Es wurden nun groß angelegte Studien publiziert, die das Thromboserisiko der neueren Präparate recht genau quantifizieren. Zeit für eine Bestandsaufnahme.

 

⇒ Ausgabe 12/2012 herunterladen:

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Die Behandlung venöser Thromboembolien mit den neuen oralen Antikoagulanzien

Die neuen oralen Antikoagulanzien werden für immer mehr Indikationen zugelassen (die neuen Substanzen wurden i. Labor i. Dialog v. 08 vorgestellt). Nach der Primärprophylaxe bei Hüft- oder Kniegelenksersatz wurde Dabigatran (Pradaxa) im Herbst 2011 für die Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern zugelassen. Am 19. Dezember 2011 wurde nun Rivaroxaban (Xarelto) als erstes neues orales Antikoagulanz zur Behandlung venöser Thrombosen zugelassen (und ebenso zur Schlaganfallprophylaxe bei Vorhofflimmern).

 

⇒ Ausgabe 01/2012 herunterladen:

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Blutungsneigung: Neue diagnostische Möglichkeiten zur Abklärung der Thrombozytenfunktion - Teil 2

Mind. 20% aller angeborenen Thrombozytenfunktionsstörungen sind auf Störungen der δ-Granula zurückzuführen. Bestimmte Medikamente lösen eine Funktionseinbuße der δ-Granula aus. Thrombozyten speichern in den δ- (oder dense) Granula neben Ca2+, Phosphat auch Serotonin und Adeninnukleotide (ATP, ADP). Bei Plättchenaktivierung kommt es zur Freisetzung der Granulainhaltsstoffe in die Umgebung des Thrombozyten. Die α-Granula speichern hochmolekulare Inhaltsstoffe wie von Willebrand-Faktor oder Plättchenfaktor 4. Bei Patienten mit einer „Storage Pool Disease“ sind die Speicher reduziert, die Sekretion ist gestört, die sofort einsetzende Blutstillung beeinträchtigt. Diese Störungen kommen ungleich häufiger vor als Defekte von Rezeptoren an der Oberfläche, die Nachweismethoden sind jedoch sehr aufwendig.

 

⇒ Ausgabe 08/2011 herunterladen:

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Blutungsneigung: Neue diagnostische Möglichkeiten zur Abklärung der Thrombozytenfunktion - Teil 1

Es gibt auch heutzutage keine einfachen Teste, um die Funktionstüchtigkeit von Thrombozyten zuverlässig zu über-prüfen. Die in-vivo-Blutungszeit ist wenig sensitiv und wenig spezifisch. Eine weiterführende Diagnostik ist Spezial-laboratorien vorbehalten und erschöpft sich oft in der Aggregometrie, die nicht standardisiert ist und gerade häufige Störungen nicht ausreichend erfassen kann. In Zusammenarbeit mit der Deutschen Klinik für Diagnostik Wiesbaden, Fachbereich Hämostaseologie (PD Dr. C.M. Kirchmaier) haben wir einen Test etabliert, mit dessen Hilfe die nicht seltenen Freisetzungsstörungen valide zu analy-sieren sind. Zusammen mit Mikroskopie und Aggregometrie kann so eine Vielzahl an Thrombozytenstörungen weit-gehend abgedeckt werden.

 

⇒ Ausgabe 09/2010 herunterladen:

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Thrombophilie und Primärprophylaxe bei assistierter Reproduktion

In Deutschland leben rund zwei Millionen Paare mit unerfülltem Kinderwunsch. Die Zunahme der ungewollten Kinderlosigkeit ist auch Folge eines gesellschaftlichen Wandels: Erst einen Beruf zu erlernen und anschließend Kinder zu bekommen, ist heute für viele Paare eine sinnvolle Lebens- und Familienplanung. Die assistierte Reproduktion (IVF und ICSI) kann der ungewollten Kinderlosigkeit Abhilfe leisten. Die Hämostase tangiert die assistierte Reproduktion auf zweierlei Art, via 1. Implantation und Plazentation und 2. dem maternalen Thromboserisiko unter Hormonstimulation. Evidenzbasierte Leitlinien zur Antikoagulation gibt es bislang nicht.*

 

⇒ Ausgabe 10/2009 herunterladen:

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Aspirin-Resistenz – Klinische Daten

Von „Resistenz“ oder „Nichtansprechen“ ist die Rede, wenn es einer Substanz nicht gelingt, auf sein pharmakologisches Target einzuwirken. Entweder die Substanz erreicht das Zielorgan nicht oder das Zielorgan ist nicht empfänglich für die Substanz. Zielorgan von Aspirin und Clopidogrel ist der Thrombozyt, dessen Funktionstüchtigkeit unbeeinflusst bliebe. Da nur Laboranalysen die Funktion der Blutplättchen überprüfen können, könnte auch die Bezeichnung „Labor-Resistenz“ Verwendung finden. Es gibt aber eine Vielzahl Testsysteme, die mehr oder weniger spezifisch die antithrombozytäre Wirkung von Aspirin und Clopidogrel messen. Ein Beispiel ist der häufig eingesetzte PFA-100®, der einfach zu bedienen, aber wenig robust ist. Er unterliegt Einflüssen, die mit der Medikation nichts zu tun haben. Dagegen wäre unter „klinischer Resistenz“ ein Behandlungsversagen zu verstehen, d.h. Patienten erleiden trotz Aspirin oder Clopidogrel ein atherothrombotisches Ereignis. Wie deckungsgleich sind „Laborresistenz“ und „klinische Resistenz“? Können Laborteste tatsächlich die Wahrscheinlichkeit für einen erneuten Gefäßverschluß vorhersagen? Nach einer Mitte März erschienen großen Studie des Deutschen Herzzentrums München korreliert der Befund eines Plättchenfunktionstests mit der Wahrscheinlichkeit für eine Stentthrombose (1).

 

⇒ Ausgabe 04/2009 herunterladen:

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Neue Antithrombotika – Klinische Studien

Die zweite Ausgabe von „Labor im Dialog“ fasst die Vorträge des 1. Hirschgartensymposiums und des 6. Regensburger Gerinnungsforums im Herbst dieses Jahres zusammen. Im Mittelpunkt standen die neuen Antithrombotika aus der Sicht der klinischen Studien und des Gerinnungslabors. Mit solchen Fortbildungen wollen wir Sie auch in Zukunft begleiten. Wir dürfen Sie zum Schluss auf die nächsten Veranstaltungen im April und Oktober 2009 aufmerksam machen. Das Hämostasikum München versteht sich als „Vollanbieter“ hämostaseologischer Labordiagnostik: Entnahme und sofortige Verarbeitung der Blutproben vor Ort sind aus Gerinnungssicht das Optimum. Wir bieten Anamneseerhebung und Blutentnahme im Hämostasikum an. Oder Blutproben werden (zusammen mit einem detaillierten Anamnesebogen, den der Patient ausfüllt) durch unseren Kurierdienst abgeholt. Unser Kurier weiß um die besonderen präanalytischen Bedingungen (keine Sammelfahrten). Überweisende Kollegen erhalten nicht nur einen Laborbefund, sondern – nach spätestens 10 Tagen - einen Arztbrief mit therapeutischen Empfehlungen.

 

⇒ Ausgabe 11/2008 herunterladen:

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Erstausgabe - Das Hämostasikum stellt sich vor

Mit der Erstausgabe des „Labor im Dialog“ stellt sich Ihnen das Hämostasikum München vor. Wir verstehen uns als „Vollanbieter“ hämostaseologischer Labordiagnostik: Wir bieten die Blutentnahme - die oftmals heiklen praänalytischen Vorgaben für eine valide Gerinnungsdiagnostik vor Augen - im Hämostasikum an. Oder Blutproben werden durch unseren Kurierdienst abgeholt, der diese besonderen Bedingungen einhält (keine Sammelfahrten, sondern eine „sternförmige“ Aussendung der Fahrer). Überweisende Kollegen erhalten nicht nur einen Laborbefund, sondern – nach spätestens 10 Tagen - einen Arztbrief mit therapeutischen Empfehlungen. In den Arztbrief gehen gleichwertig Laborbefund und Anamnese ein. Bei Blutentnahme im Hämostasikum erheben wir eine sorgfältige Anamnese. Oder der Patient füllt einen detaillierten Anamnesebogen in der Praxis des überweisenden Arztes aus, der mit den Blutproben verschickt wird. Wir lesen für Sie mit einem kritischen Auge die aktuelle Literatur und berichten Ihnen in kompakter Form über neue Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Blutgerinnungsstörungen. Diesen Zweck erfüllt „Labor im Dialog“, das mit dieser Ausgabe einen geburtshilflich-gynäkologischen Schwerpunkt setzt.

Folgende Themen werden behandelt:

  • Thromboserisiken in der Schwangerschaft: Immobilisation und BMI neu bewertet
  • Abortrate von Patientinnen mit thrombophilen Defekt sinkt unter Antikoagulation
  • Thrombose unter postmenopausaler Hormonsubstitution: Macht die Blutgruppe den Unterschied?
 

⇒ Ausgabe 08/2008 herunterladen:

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Filiale Regensburg

Patienten aus Niederbayern und der Oberpfalz können sich in unserer Filiale in den Räumen der Schwerpunkt-praxis und Tagesklinik für Hämatologie und Onkologie Dres. Dengler und Kröber vorstellen
 

Labor im Dialog

„Labor im Dialog“ ist ein Zirkular zu neuesten Studien und Empfehlungen aus dem Bereich der Blutgerinnung.
  © 2017 Hämostasikum München, Dr. Christian M. Schambeck